Multiple Choice

Multiple Choice Verfahren (Mehrfachauswahl, Antwort-Wahl-Verfahren) kommen zum Einsatz im Bildungswesen und in der Meinungsforschung (Demoskopie): bei Prüfungen, Klausuren und Tests in Universitäten, Hochschulen und Schulen einerseits; bei
Meinungs-, Stimmungs- und Einstellungserhebungen in Umfrage- und Marktforschungs-situationen andererseits.

Multiple Choice Formate bieten zu einer Frage oder Feststellung mehrere vorformulierte Antwort- und Bewertungsmöglichkeiten an. Die Auswahl erfolgt über eine händische Markierung der entsprechenden Antwort oder Bewertung, meist durch ein Ankreuzen, Anstreichen oder Schwärzen eines der Antwort oder Bewertung vorangestellten Kästchens mittels Bleistift oder Kugelschreiber.

Optische Markierungsbelegleser erkennen diese Markierungen auf Prüfungsbögen, Fragebögen und Polaritätsprofilen und übermitteln die Markierungs-Koordinaten an einen PC. Eine Applikations-Software interpretiert die gesetzten Markierungen, wertet sie aus und errechnet so in kürzester Zeit verlässlich Prüfungsergebnisse, Umfragewerte oder abgefragte Einstellungen. Die Ergebnisse können anschließend direkt in Datenbanken importiert werden.

Wo es die gesetzliche Archivierungspflicht erfordert, erstellen Hochleistungsscanner oder OMR-Scanner-Hybriden gleichzeitig ein digitales Image der ausgefüllten Testbögen, bzw.  vergleichbarer Belege und Dokumente zur digitalen Speicherung.